Rotala rotundifolia mit rosa-roten Blättern im Aquascape
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Aquascape-PflanzeHintergrundRosa bis Rot

Rotala (Rotala rotundifolia)

Die beliebteste Aquascape-Pflanze – zarte, runde Blätter in Rosa bis Tiefrot, ideal für Pflanzenwände und Farbakzente

Rotala ist die Pflanze, die in keinem Aquascape fehlen darf. Ihre winzigen, runden Blätter leuchten in zarten Rosa- bis kräftigen Rottönen und bilden dichte, buschige Pflanzenwände, die jedem Aquarium Tiefe und Farbe verleihen. Rotala rotundifolia ist dabei die zugänglichste Art – robust genug für Einsteiger mit guter Beleuchtung, aber schön genug für anspruchsvolle Aquascapes.

1. Steckbrief: Rotala auf einen Blick

Deutscher NameRotala, Quirl-Tausendblatt, Runde Rotala
Wissenschaftlicher NameRotala rotundifolia (und weitere Arten)
FamilieLythraceae (Weiderichgewächse)
HerkunftSüdostasien (Indien, Sri Lanka, Südostasien)
WuchsformStängelpflanze, aufrecht bis leicht bogig
Wuchshöhe15–50 cm (je nach Art und Bedingungen)
WuchsgeschwindigkeitMittel bis schnell (mit CO₂ sehr schnell)
Platzierung im AquariumMittelgrund bis Hintergrund
LichtbedarfMittel bis hoch (0,4–0,8 W/Liter)
CO₂-BedarfEmpfehlenswert für intensive Farben
Temperatur20–28 °C (optimal: 22–26 °C)
pH-Wert6,0–7,5 (optimal: 6,5–7,0)
Wasserhärte2–12 °dGH (weich bis mittellhart)
SchwierigkeitsgradMittel – für Einsteiger mit guter Beleuchtung geeignet
VermehrungStecklinge (sehr einfach)
BesonderheitenZarte runde Blätter, rosa bis rot, ideal für Aquascape-Pflanzenwände

2. Herkunft & natürlicher Lebensraum

Rotala rotundifolia stammt aus Südostasien – konkret aus Indien, Sri Lanka, Myanmar, Thailand und weiteren Teilen des tropischen Asiens. In ihrer Heimat wächst sie in Reisfeldern, Sümpfen, an Flussufern und in flachen, langsam fließenden Gewässern. Sie ist eine der wenigen Aquarienpflanzen, die auch emers (über Wasser) gut gedeiht – in Reisfeldern wächst sie oft als Unkraut.

Im natürlichen Lebensraum wächst Rotala in warmem, weichem bis mittelhärtem Wasser mit mäßiger bis starker Sonneneinstrahlung. Die rosa bis rote Färbung ist eine Anpassung an intensive UV-Strahlung – je mehr Licht, desto mehr Anthocyane produziert die Pflanze. Im Aquarium lässt sich dieser Mechanismus gezielt nutzen.

Die Gattung Rotala gehört zur Familie der Weiderichgewächse (Lythraceae) und umfasst über 40 Arten, von denen etwa 10–15 in der Aquaristik verbreitet sind. Der Name „rotundifolia" bedeutet „rundblättrig" und beschreibt die charakteristischen, runden Blätter der submersen Form.

3. Aussehen & Farbvariationen

Rotala rotundifolia ist eine zierliche Stängelpflanze mit kleinen, runden bis elliptischen Blättern (5–15 mm). Die Blätter sind gegenständig angeordnet und sitzen dicht am Stängel. Die Farbe variiert je nach Bedingungen von hellgrün über rosa bis zu tiefem Orange-Rot.

Besonders charakteristisch ist die Farbverlauf von unten nach oben: Die unteren, älteren Blätter sind oft grüner, während die oberen, jungen Triebspitzen am intensivsten gefärbt sind. Dieser Gradient macht Rotala besonders attraktiv im Aquarium.

Farbverlauf je nach Bedingungen

🌿
Grün
Wenig Licht
🍃
Hellgrün
Mittleres Licht
🌸
Rosa
Viel Licht + Eisen
🔴
Orange-Rot
Viel Licht + Eisen + CO₂

Die emerse Form (über Wasser) sieht anders aus: Die Blätter sind kleiner, runder und grüner. Im Aquarium bildet Rotala die submerse Form mit den charakteristischen, zarten Blättern aus. Der Übergang von emers zu submers dauert 2–4 Wochen.

4. Aquarium-Einrichtung & Platzierung

Rotala ist eine klassische Hintergrundpflanze im Aquascape. In dichten Gruppen gepflanzt bildet sie farbenfrohe Pflanzenwände, die dem Aquarium Tiefe und Struktur verleihen. Besonders schön wirkt Rotala als Kontrast zu grünen Vordergrundpflanzen wie Glossostigma oder Javamoos.

Einpflanzen – Schritt für Schritt

  1. 1Stecklinge vorbereiten: Unterste Blätter entfernen (ca. 3–4 cm Stiel freilegen). An den Stängelknoten bilden sich Wurzeln.
  2. 2Gruppen bilden: 5–10 Stecklinge in einer Gruppe pflanzen, mit 1–2 cm Abstand zwischen den Stängeln.
  3. 3Einpflanzen: Stecklinge 3–4 cm tief in den Bodengrund drücken. Gut andrücken, damit sie nicht aufschwimmen.
  4. 4Licht sicherstellen: Rotala braucht direktes Licht von oben. Nicht unter anderen Pflanzen platzieren.
  5. 5Eingewöhnung: In den ersten 2–4 Wochen kann die Pflanze von emers auf submers umstellen – ältere Blätter können absterben.

Tipp: Pflanzenwand anlegen

Für eine dichte Rotala-Pflanzenwand im Hintergrund viele Stecklinge dicht nebeneinander pflanzen (1–2 cm Abstand). Nach dem Rückschnitt die Stecklinge direkt daneben neu einpflanzen. Nach 3–4 Rückschnitt-Zyklen ist die Pflanzenwand dicht und üppig.

5. Wasserwerte & Lichtbedarf

Rotala bevorzugt weiches bis mittelhärtes Wasser mit leicht saurem bis neutralem pH. In hartem, alkalischem Wasser wächst sie schlechter. Für Aquarien mit hartem Leitungswasser eignet sich Vallisneria besser. Der Lichtbedarf ist entscheidend für die Farbentwicklung.

ParameterOptimalToleranzbereich
Temperatur22–26 °C20–28 °C
pH-Wert6,5–7,06,0–7,5
Gesamthärte (GH)4–10 °dGH2–12 °dGH
Karbonathärte (KH)2–6 °dKH1–8 °dKH
Nitrat (NO₃)5–15 mg/l< 30 mg/l
Lichtbedarf0,5–0,8 W/lab 0,4 W/l
Beleuchtungsdauer10–12 Stunden8–14 Stunden

Hartes Wasser: Probleme bei Rotala

In hartem Wasser (GH über 15 °dGH, pH über 7,5) wächst Rotala schlecht und bleibt grün. Wenn das Leitungswasser sehr hart ist, entweder Osmosewasser zumischen oder auf hartwasserliebende Pflanzen wie Vallisneria oder Anubias ausweichen.

6. CO₂ & Düngung für intensive Farben

Für leuchtend rosa bis rote Rotala-Büsche sind drei Faktoren entscheidend: Licht, Eisen und CO₂. Ohne CO₂ wächst Rotala langsamer und die Farben sind blasser, aber sie wächst. Für ein Aquascape mit intensiven Farben ist eine CO₂-Anlage sehr empfehlenswert.

Nährstoffbedarf

NährstoffBedarfMangelsymptom
Eisen (Fe)HochGelbe Blätter, schwache Rotfärbung, Chlorose
Kalium (K)Mittel bis hochLöcher in Blättern, braune Ränder
Stickstoff (N)MittelHellgrüne, kleine Blätter, langsames Wachstum
Phosphat (P)Niedrig bis mittelLangsames Wachstum, dunkle Blätter
Mangan (Mn)NiedrigHelle Flecken zwischen den Blattadern

Empfehlenswert ist ein nährstoffreicher Bodengrund (z. B. Soil) und wöchentliche Flüssigdüngung mit einem Eisendünger und Volldünger. Besonders Eisen ist für die Rotfärbung unverzichtbar. In Aquascapes mit CO₂-Anlage und Soil-Bodengrund zeigt Rotala ihre schönsten Farben.

7. Pflege & Rückschnitt

Rotala ist eine Stängelpflanze und muss regelmäßig zurückgeschnitten werden. Bei guter Beleuchtung und CO₂ kann sie sehr schnell wachsen und die Wasseroberfläche innerhalb weniger Wochen erreichen. Regelmäßiger Rückschnitt fördert außerdem dichten, buschigen Wuchs.

Rückschnitt-Technik für dichten Wuchs

Für besonders dichten, buschigen Wuchs die Triebspitzen regelmäßig pinchen (abzwicken). Das regt die Pflanze an, seitliche Triebe zu bilden, was zu einem dichteren Busch führt.

  1. 1Triebspitzen abzwicken: Wenn die Pflanze 20–30 cm hoch ist, die obersten 5–10 cm abschneiden.
  2. 2Seitentriebe bilden: Die Pflanze bildet nun seitliche Triebe – der Busch wird dichter.
  3. 3Stecklinge einpflanzen: Die abgeschnittenen Triebspitzen direkt als Stecklinge einpflanzen.
  4. 4Wiederholen: Alle 2–4 Wochen wiederholen – nach mehreren Zyklen ist der Busch sehr dicht.

Algen auf Rotala

Auf den zarten Blättern von Rotala können sich Algen ansiedeln, besonders wenn Nährstoffe und Licht nicht im Gleichgewicht sind. Otocinclus-Welse sind ideale Helfer – sie fressen Algen von den Blättern, ohne die zarte Pflanze zu beschädigen. Mehr über Algenprobleme im großen Algen-Ratgeber.

8. Vermehrung durch Stecklinge

Rotala vermehrt sich durch Stecklinge – einfacher geht es kaum. Jeder Stängelabschnitt mit mindestens 2–3 Blattpaaren kann zu einer neuen Pflanze werden. Die Stecklinge bewurzeln sich innerhalb von 1–2 Wochen und wachsen schnell heran.

Stecklinge schneiden und einpflanzen

  1. 1Steckling schneiden: Obere 8–12 cm des Stängels mit einer scharfen Schere abschneiden. Mindestens 3–4 Blattpaare sollen vorhanden sein.
  2. 2Vorbereiten: Unterste 2–3 Blattpaare entfernen (ca. 3 cm Stiel freilegen).
  3. 3Einpflanzen: Steckling 3 cm tief in den Bodengrund drücken. Mehrere Stecklinge dicht nebeneinander für dichten Busch.
  4. 4Bewurzelung: Nach 1–2 Wochen hat sich der Steckling eingewurzelt und beginnt zu wachsen.

Durch regelmäßigen Rückschnitt und Neueinpflanzen der Stecklinge bleibt der Rotala-Busch immer dicht und schön. Überschüssige Stecklinge können an andere Aquarianer weitergegeben werden.

9. Geeignete Mitbewohner

Rotala ist mit den meisten Aquarienbewohnern gut verträglich. Die dichten Büsche bieten Fischen und Garnelen Verstecke. Besonders gut eignet sich Rotala für Aquascapes mit kleinen Salmler-Schwärmen und Garnelen.

TierartVerträglichkeitHinweis
Neon-SalmlerSehr gutWeiches Wasser ideal für beide – perfekte Kombination
Rote PhantomsalmlerSehr gutRote Fische + rote Rotala = traumhaftes Aquascape
SchmetterlingsbuntbarschSehr gutGleiche Wasservorlieben, nutzt Büsche als Revier
ZebrabärblingSehr gutRobust, toleriert Rotala-Bedingungen
Honig-GuramiSehr gutFriedlich, nutzt Büsche als Versteck
OtocinclusSehr gutHält Blätter algenfrei, absolut pflanzenschonend
Amano-GarnelenSehr gutFressen Algen von den Blättern, perfekte Kombination
Rote KirschgarnelenSehr gutBevorzugen weiches Wasser wie Rotala, traumhafter Kontrast
Panzerwels (Corydoras)Sehr gutBodenbewohner, stört Rotala nicht
DiskusGutGleiche Wasservorlieben, aber hohe Temperatur beachten
GoldfischeNicht geeignetFressen Rotala und produzieren zu viel Schmutz

Tipp: Das Aquascape-Biotop

Rotala ist die ideale Pflanze für ein klassisches Nature-Aquarium-Aquascape: Vordergrund mit Glossostigma oder Javamoos, Mittelgrund mit Anubias oder Cryptocoryne, Hintergrund mit Rotala und Vallisneria. Ein Schwarm Neon-Salmler oder Rote Phantomsalmler vervollständigt das Bild.

10. Häufige Probleme & Lösungen

Problem: Blätter bleiben grün, keine Rotfärbung

Ursache

Zu wenig Licht (häufigste Ursache), Eisenmangel oder kein CO₂

Lösung

Beleuchtung verbessern (mindestens 0,5 W/l), Eisendünger zugeben, CO₂-Anlage erwägen.

Problem: Untere Blätter fallen ab

Ursache

Zu wenig Licht im unteren Bereich, gegenseitige Beschattung

Lösung

Regelmäßig zurückschneiden und Stecklinge neu einpflanzen. Abstand zwischen Stängeln vergrößern.

Problem: Gelbe Blätter

Ursache

Eisenmangel (häufigste Ursache), allgemeiner Nährstoffmangel

Lösung

Eisendünger zugeben. Wöchentliche Flüssigdüngung einführen.

Problem: Pflanze wächst sehr langsam

Ursache

Zu wenig Licht, Nährstoffmangel, kein CO₂, hartes Wasser

Lösung

Alle Faktoren prüfen. Bei hartem Wasser Osmosewasser zumischen oder pH senken.

Problem: Stecklinge schwimmen auf

Ursache

Nicht tief genug eingepflanzt oder Bodengrund zu locker

Lösung

Stecklinge tiefer einpflanzen (3–4 cm), gut andrücken.

Problem: Algen auf den Blättern

Ursache

Nährstoff-Licht-Ungleichgewicht, zu viel Licht ohne ausreichende Nährstoffe

Lösung

Nährstoffversorgung verbessern, Otocinclus-Welse einsetzen, stark veralgtes Blätter abschneiden.

11. Rotala-Arten im Überblick

Die Gattung Rotala umfasst über 40 Arten, von denen etwa 10–15 in der Aquaristik verbreitet sind. Sie unterscheiden sich in Blattform, Farbe und Ansprüchen erheblich.

ArtFarbeWuchshöheSchwierigkeitBesonderheit
R. rotundifoliaGrün bis orange-rot15–50 cmMittelKlassiker, runde Blätter, Einsteiger-geeignet
R. indicaGrün bis rosa15–40 cmMittelÄhnlich rotundifolia, etwas zarter
R. wallichiiRosa bis rot15–30 cmAnspruchsvollSehr feine, nadelförmige Blätter, braucht CO₂
R. macrandraTiefrot bis magenta20–40 cmSehr anspruchsvollIntensivste Farben, braucht viel Licht + CO₂
R. sp. 'Green'Hellgrün20–40 cmEinfachGrüne Variante, robuster als die roten Arten
R. nanjenshanRosa bis rot10–25 cmAnspruchsvollKompakt, für Nano-Aquarien geeignet
R. hippurisGrün bis rötlich20–50 cmMittelQuirlblättrig, ungewöhnliche Struktur

12. Häufige Fragen (FAQ)

Ist Rotala für Anfänger geeignet?
Rotala rotundifolia ist für Einsteiger mit etwas Erfahrung geeignet. Sie wächst auch ohne CO2-Anlage, zeigt dann aber weniger intensive Farben und wächst langsamer. Für schöne rosa bis rote Farben sind gute Beleuchtung und regelmäßige Düngung wichtig. Rotala indica und R. wallichii sind anspruchsvoller und eher für Fortgeschrittene.
Warum wird meine Rotala nicht rosa oder rot?
Für intensive Rosa- bis Rotfärbung braucht Rotala viel Licht (mindestens 0,5 W/Liter), ausreichend Eisen und idealerweise CO2. Ohne diese Faktoren bleibt die Pflanze grün. Besonders Licht ist entscheidend – unter schwacher Beleuchtung bleibt Rotala immer grün.
Wie oft muss ich Rotala zurückschneiden?
Rotala ist schnellwüchsig und muss alle 2–4 Wochen zurückgeschnitten werden. Die abgeschnittenen Stecklinge können direkt wieder eingepflanzt werden. Regelmäßiger Rückschnitt fördert dichten, buschigen Wuchs und verhindert, dass die Pflanze kahl unten wird.
Braucht Rotala CO2?
Rotala rotundifolia wächst auch ohne CO2, aber die Farben sind deutlich blasser und das Wachstum langsamer. Für ein schönes Aquascape mit leuchtend rosa bis roten Rotala-Büschen ist eine CO2-Anlage sehr empfehlenswert. Rotala wallichii und R. macrandra benötigen CO2 für gutes Wachstum.
Wie pflanze ich Rotala richtig ein?
Rotala-Stecklinge werden in Gruppen von 5–10 Stängeln eingepflanzt. Unterste Blätter entfernen (3–4 cm Stiel freilegen), dann 3–4 cm tief in den Bodengrund drücken. Abstand zwischen Stängeln: 1–2 cm. Mehrere Stecklinge zusammen ergeben einen dichten, natürlichen Busch.
Welche Rotala-Art ist am einfachsten?
Rotala rotundifolia ist die einfachste und am weitesten verbreitete Art. Sie wächst robust, toleriert verschiedene Wasserwerte und zeigt bei guter Beleuchtung schöne rosa bis rote Farben. Für Einsteiger ist sie die beste Wahl. Rotala indica ist ähnlich einfach, aber etwas anspruchsvoller.
Warum verliert meine Rotala die unteren Blätter?
Blattabwurf unten ist bei Rotala normal, wenn die unteren Blätter zu wenig Licht bekommen. Ursachen: zu dichte Bepflanzung, zu wenig Licht, oder die Pflanze ist zu hoch gewachsen. Regelmäßiger Rückschnitt und Neueinpflanzen der Stecklinge löst das Problem.
Kann ich Rotala mit Garnelen halten?
Ja, Rotala ist absolut garnelensicher. Garnelen nutzen die dichten Büsche gerne als Versteck und fressen Algen von den Blättern. Besonders Amano-Garnelen und Rote Kirschgarnelen sind ideale Mitbewohner in einem Rotala-Aquascape.
Wie dicht wächst Rotala?
Rotala kann sehr dicht wachsen und bildet bei regelmäßigem Rückschnitt und Neueinpflanzen der Stecklinge dichte, buschige Pflanzenwände. In einem Aquascape wird Rotala oft als Hintergrundpflanze verwendet, die eine farbenfrohe Pflanzenwand bildet.
Welche Wasserwerte braucht Rotala?
Rotala rotundifolia bevorzugt weiches bis mittelhärtes Wasser (GH 2–12 °dGH), leicht sauren bis neutralen pH (6,0–7,5) und Temperaturen von 20–28 °C. In hartem, alkalischem Wasser wächst sie schlechter. Für Aquarien mit hartem Leitungswasser eignet sich Vallisneria besser.

Fazit: Rotala – die Aquascape-Pflanze schlechthin

Rotala ist die erste Wahl für jeden Aquascaper, der farbenfrohe Hintergrundpflanzen sucht. Ihre zarten, runden Blätter in Rosa bis Tiefrot verleihen jedem Aquarium eine besondere Atmosphäre. Mit ausreichend Licht, Eisendüngung und idealerweise CO₂ zeigt sie ihre schönsten Farben.

Besonders schön wirkt Rotala in Kombination mit grünen Vordergrundpflanzen wie Glossostigma oder Javamoos und einem Schwarm roter Salmler. Das Zusammenspiel von Pflanzentönen und Fischfarben macht ein solches Aquarium zu einem echten Blickfang.

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