Aquaristik-Glossar

Fische, Pflanzen, Krankheiten, Wirbellose, Wasserwerte und Technik verständlich erklärt – von A bis Z

209 Begriffe aus Fischhaltung, Pflanzenpflege, Fischkrankheiten, Wirbellosen, Wasserwerten und Aquarientechnik.

A

Afrikanische Fächergarnele (Atya gabonensis)

Große Fächergarnele aus Westafrika, die Nahrung aus der Strömung filtert. Ein reifes Aquarium mit kräftigem Futterplatz in der Strömung und ruhigen Rückzugsorten ist wichtig.

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Aktivkohle

Chemisches Filtermedium, das bestimmte gelöste Stoffe bindet. Sie wird gezielt und zeitlich begrenzt eingesetzt, etwa nach einer Behandlung; als dauerhafte Standardfüllung ist sie meist nicht nötig.

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Alternanthera reineckii

Rote Stängelpflanze für Mittel- und Hintergrund. Gleichmäßiges Licht, Nährstoffe und eine stabile CO₂-Versorgung fördern einen kompakten, farbigen Wuchs.

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Amanogarnele

Caridina multidentata, eine beliebte Süßwassergarnele aus Japan. Sehr effektiver Algenfresser (besonders Fadenalgen), friedlich, Größe bis 6 cm. Benötigt sauberes, sauerstoffreiches Wasser.

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Amethyst-Flusskrebs (Cherax cf. pulcher)

Großer, auffällig gefärbter australischer Flusskrebs. Seine Haltung verlangt ein sehr geräumiges, strukturiertes Aquarium und eine langfristig verantwortungsvolle Planung.

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Ammoniak (NH₃)

Hochgiftiges Stoffwechselprodukt von Fischen, entsteht aus Kot und Futterresten. Bei pH über 7 liegt Ammoniak in giftiger Form vor. Wird von Nitrosomonas-Bakterien zu Nitrit abgebaut.

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Ammonium (NH₄⁺)

Ungiftige Form von Ammoniak bei pH unter 7. Wird von Pflanzen als Nährstoff aufgenommen. Entsteht aus Fischkot, Futterresten und abgestorbenen Pflanzenteilen.

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Antennenwels (Ancistrus cirrhosus)

Der klassische Antennenwels – einer der beliebtesten Aquarienfische überhaupt. Unermüdlicher Algenfresser, friedlicher Mitbewohner und faszinierender Höhlenbrüter. Holz im Aquarium ist für seine Verdauung unverzichtbar. Lebenserwartung bis 20 Jahre.

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Antennenwels (Ancistrus spec.)

Beliebter Harnischwels aus Südamerika, bekannt als Algenfresser und Höhlenbrüter. Männchen tragen charakteristische, verzweigte Tentakel (Antennen) auf dem Kopf. Wird 12–15 cm groß, bis zu 20 Jahre alt und ist für Anfänger sehr gut geeignet.

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Anubias (Speerblatt)

Robuste Aufsitzerpflanze aus dem tropischen West- und Zentralafrika. Das Rhizom (horizontaler Wurzelstock) muss immer frei liegen und darf niemals eingegraben werden. Kein CO₂ nötig, sehr schattenverträglich. Barschfest durch Bitterstoffe. Viele Sorten: nana (5–15 cm), nana petite (3–6 cm), barteri (bis 40 cm), coffeefolia (gewellte Blätter). Temperatur: 22–28 °C, pH 6,0–8,0.

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Apfelschnecke (Pomacea bridgesii)

Große, friedliche Aquarienschnecke mit Atemsiphon. Sie braucht Zugang zur Wasseroberfläche und ausreichend Kalzium für ein stabiles Gehäuse.

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Aponogeton crispus

Große Knollen- und Rosettenpflanze mit langen, gewellten Blättern. Sie eignet sich als Solitärpflanze im Mittel- oder Hintergrund und braucht einen langfristig freien Standort.

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Aprikosenkrebs (Cherax holthuisi)

Groß werdender australischer Flusskrebs mit auffälliger apricotfarbener Zeichnung. Er benötigt ein geräumiges, strukturiertes Aquarium und eine Planung, die seine kräftigen Scheren berücksichtigt.

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Aquascaping

Kunst der Aquariengestaltung mit Fokus auf ästhetische Landschaften. Verwendet Hardscape (Steine, Wurzeln), Pflanzen und Bodengrund. Beliebte Stile: Iwagumi, Nature Aquarium, Dschungel-Stil.

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Artemia

Salzwasserkrebse (Urzeitkrebse), deren Nauplien als hochwertiges Lebendfutter für Jungfische dienen. Eier sind lange haltbar und können bei Bedarf geschlüpft werden.

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Aufsitzerpflanzen

Pflanzen wie Anubias, Javafarn oder Bucephalandra, deren Rhizom auf Wurzeln oder Steinen befestigt wird. Das Rhizom darf nicht im Bodengrund verschwinden.

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Aufzucht-Aquarium

Separat eingerichtetes Aquarium für Jungfische oder empfindlichen Nachwuchs. Es bietet kontrollierbare Fütterung, passende Wasserwerte und Schutz vor Futterkonkurrenz.

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B

Bakterielle Fischinfektion

Sammelbegriff für Erkrankungen, bei denen unter anderem Rötungen, Wunden oder verändertes Verhalten auftreten können. Wasserwerte und mögliche Stressfaktoren sollten zuerst überprüft und die Behandlung fachkundig abgestimmt werden.

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Bakterienblüte

Milchig-trübes Wasser durch explosionsartige Vermehrung von Bakterien. Tritt häufig in der Einlaufphase oder nach Überfütterung auf. Meist harmlos, verschwindet nach 3-7 Tagen von selbst.

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Bambusgarnele (Atyopsis moluccensis)

Große Fächergarnele, die Nahrung mit ihren Fächerhänden aus einer gerichteten Strömung filtert. Sie braucht ein reifes Aquarium, ruhige Rückzugsplätze und einen geeigneten Futterplatz in der Strömung.

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Bauchwassersucht

Bezeichnung für auffällige Schwellungen und abstehende Schuppen, die unterschiedliche Ursachen haben können. Sie ist ein Warnzeichen, keine sichere Diagnose; Wasserwerte und Zustand des Fisches müssen zeitnah geprüft werden.

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Beleuchtungsdauer

Empfohlene Leuchtdauer: 8-10 Stunden täglich. Längere Beleuchtung fördert Algenwachstum. Kürzere Dauer hemmt Pflanzenwachstum. Timer sorgt für konstanten Tag-Nacht-Rhythmus.

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Biofilm

Dünner Bakterienfilm auf Oberflächen (Scheiben, Deko, Pflanzen). Wichtiger Teil der Filterbiologie, baut organische Stoffe ab. Wird von Garnelen und Welsen abgeweidet.

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Black Panda Garnele (Caridina spec.)

Taiwan-Bee-Garnele mit kontrastreicher schwarzer und weißer Zeichnung. Sie wird in stabilen, eher weichen und sauberen Wasserverhältnissen gepflegt.

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Black Rose Garnele (Neocaridina davidi)

Dunkel gefärbte Neocaridina-Zuchtform. Wie andere Neocaridina profitiert sie von stabilen Wasserwerten, Aufwuchs und einem gut eingefahrenen Aquarium.

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Blaualgen (Cyanobakterien)

Schmierige, blaugrüne bis schwarze Beläge mit fauligem Geruch. Keine echten Algen, sondern Bakterien. Können Toxine produzieren. Ursachen: Sauerstoffmangel, zu wenig Strömung, organische Belastung.

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Blauer Antennenwels

Handelsbezeichnung für blau gezeichnete Harnischwelse. Die sichere Bestimmung und die tatsächliche Endgröße sind vor dem Kauf wichtiger als die Farbe; Holz, Rückzugsorte und eine passende Ernährung gehören zur Planung.

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Blauer Fadenfisch (Trichopodus trichopterus)

Labyrinthfisch mit auffälliger blauer Zeichnung. Er braucht ein strukturiertes Aquarium mit ruhigen Bereichen, dichten Pflanzen und passender Vergesellschaftung.

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Blue Dream Garnele (Neocaridina davidi)

Blaue Neocaridina-Zuchtform für bepflanzte Süßwasseraquarien. Moose, Laub und strukturierte Oberflächen bieten Aufwuchs und Rückzugsräume.

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Blue Shadow Mosura (Caridina spec.)

Taiwan-Bee-Zuchtform mit dunkler Zeichnung und hellem Kontrast. Sie stellt hohe Ansprüche an stabile, weiche Wasserwerte und behutsame Pflege.

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Bodendecker

Niedrig wachsende Pflanzen für den Vordergrund, die mit der Zeit Teppiche bilden können. Licht, Nährstoffversorgung und bei anspruchsvolleren Arten CO₂ entscheiden über einen dichten Wuchs.

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Bodengrund

Substrat am Aquarienboden. Kies (2-5mm) für Fische, Soil (nährstoffreich) für Pflanzen, Sand für Bodenfische. Wichtig für Bakterienansiedlung und Pflanzenwurzeln.

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Bolivianischer Schmetterlingsbuntbarsch (Mikrogeophagus altispinosus)

Ruhiger südamerikanischer Zwergbuntbarsch für die Paarhaltung. Feiner Sand, strukturierte Rückzugsplätze und eine sorgfältige Vergesellschaftung passen zu seinem Verhalten.

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Bucephalandra

Langsam wachsende Aufsitzerpflanze mit festen, häufig schimmernden Blättern. Sie wird auf Hardscape befestigt und passt gut in Nano- und Garnelenaquarien.

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Buntbarsche (Cichliden)

Artenreiche Fischfamilie (Cichlidae) mit über 1.700 beschriebenen Arten aus Afrika, Süd- und Mittelamerika sowie Asien. Bekannt für intensives Brutpflegeverhalten (Offenbrüter, Höhlenbrüter, Maulbrüter) und ausgepragte Revierverteidigung. Beliebte Aquarienarten: Diskus, Skalare, Schmetterlingsbuntbarsch, Apistogramma, Malawi-Cichliden.

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C

Camouflage-Tigergarnele (Caridina meridionalis)

Kleine Garnele mit wechselnder, tarnender Zeichnung. Sie profitiert von stabilen Wasserwerten, feiner Struktur und einer ruhigen Einrichtung.

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Carbon Rili Garnele (Neocaridina davidi)

Dunkel gezeichnete Rili-Zuchtform der Neocaridina. Eine eingefahrene Einrichtung mit Aufwuchs, Laub und stabilen Wasserwerten ist eine gute Grundlage.

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Chapa-Zwergkrebs (Cambarellus chapalanus)

Kleiner mexikanischer Zwergkrebs mit eigenständigem Revierverhalten. Laub, Höhlen und viele Sichtbarrieren helfen, Begegnungen im Aquarium zu entzerren.

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Chinesischer Flossensauger (Sewellia lineolata)

Flussbewohnender Saugwels für sauerstoffreiches Wasser und deutlich strukturierte Strömung. Glatte Steine und stabile, gut eingefahrene Verhältnisse sind wichtig.

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Chlor

Desinfektionsmittel im Leitungswasser, giftig für Fische und Filterbiologie. Muss vor Wasserwechsel mit Wasseraufbereiter neutralisiert oder 24h ausgegast werden.

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CO₂-Anlage

Kohlendioxid-Düngung für Aquarienpflanzen. Besteht aus Druckflasche, Druckminderer, Blasenzähler und Diffusor. Beschleunigt Pflanzenwachstum deutlich, senkt pH-Wert. Ideal: 20-30 mg/l CO₂.

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Columnaris

Bakterielle Erkrankung, die Haut, Maul oder Flossen betreffen kann und in Fachtexten häufig als Columnaris-Komplex bezeichnet wird. Eine genaue Ursachenprüfung ist vor jeder Behandlung entscheidend.

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CPO (Cambarellus patzcuarensis orange)

Oranger Zwergflusskrebs aus Mexiko. Als klein bleibender Krebs braucht er Höhlen, Laub, Sichtschutz und eine Vergesellschaftung, die seine Revieransprüche berücksichtigt.

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Crinum calamistratum

Knollenpflanze mit langen, stark gewellten Blättern. Sie wächst langsam und eignet sich als dauerhaft geplante Solitärpflanze für Mittel- und Hintergrund.

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Cryptocoryne (Wasserkelch)

Beliebte Rosettenpflanze aus Süd- und Südostasien mit über 60 Arten. Sehr schattenverträglich und CO₂-unabhängig. Bekannt für die 'Cryptocorynenfäule' – eine Stressreaktion auf plötzliche Wasserveränderungen, von der sich die Pflanze meist erholt.

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Crystal Red Garnele (Caridina cantonensis)

Rot-weiße Bienengarnelen-Zuchtform. Sie wird überwiegend in weichem, sauberem Wasser mit stabilen Parametern und reichlich Aufwuchs gepflegt.

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D

Denitrifikation

Abbau von Nitrat (NO₃) zu Stickstoff (N₂) durch anaerobe Bakterien in sauerstoffarmen Zonen. Findet im Bodengrund oder speziellen Nitratfiltern statt. Senkt Nitratwerte natürlich.

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Diffusor

Gerät zur Einbringung von CO₂ ins Aquarium. Zerstäubt CO₂ in feine Bläschen für bessere Löslichkeit. Arten: Keramik-Diffusor, Inline-Diffusor, Flipper.

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Diskusfisch (Symphysodon)

Scheibenbuntbarsch aus dem Amazonasbecken, gilt als "König der Aquarienfische". Benötigt weiches, warmes Wasser (28–30 °C, pH 6,0–7,0) und mehrmals tägliche Fütterung. Besonderheit: Jungfische ernähren sich vom Hautsekret der Eltern. Für Fortgeschrittene.

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Dornauge (Pangio kuhlii)

Schlanke, dämmerungsaktive Schmerle, die in Gruppen und auf feinem Sand gehalten wird. Dichte Bepflanzung, Laub und schmale Verstecke geben ihr Sicherheit.

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E

Echinodorus (Schwertpflanze)

Große Rosettenpflanze aus Süd- und Mittelamerika. Mit schwertförmigen Blättern, die je nach Art 20–60 cm lang werden. Bodenwurzler – benötigt nährstoffreichen Bodengrund. Kein CO₂ nötig, aber gute Beleuchtung wichtig. Über 30 Arten und viele Zuchtformen. Bildet Ausläufer mit Jungpflanzen. Temperatur: 20–28 °C, pH 6,0–8,0.

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Einlaufphase

Erste 3-6 Wochen nach Aquarium-Einrichtung. Filterbiologie baut sich auf, Bakterien besiedeln Filter und Bodengrund. Nitrit-Peak nach 2-3 Wochen. Erst danach Fische einsetzen.

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Eisenmangel

Nährstoffmangel bei Pflanzen, erkennbar an gelben jungen Blättern mit grünen Adern (Chlorose). Eisen ist wichtig für Chlorophyllbildung. Behebung durch Eisendünger (Fe²⁺ oder Fe³⁺).

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Eleocharis parvula

Grasartige Vordergrundpflanze mit feinen Halmen. Sie bildet über Ausläufer eine natürliche, niedrige Fläche und braucht Licht bis zum Bodengrund.

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Endler-Guppy (Poecilia wingei)

Kleiner lebendgebärender Zahnkarpfen mit lebhaften Männchen. Wie beim Guppy ist ein Plan für Nachwuchs und eine passende Wasserhärte sinnvoll.

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F

Fadenalgen

Lange, grüne Algenfäden, die sich um Pflanzen und Deko wickeln. Ursachen: Phosphatüberschuss, zu viel Licht, CO₂-Mangel. Bekämpfung: mechanisch entfernen, Amanogarnelen, Nährstoffbalance.

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Feuerschwanz (Epalzeorhynchos bicolor)

Kontrastreich gefärbter Bodenfisch mit ausgeprägtem Revierverhalten. Seine spätere Größe und der Platzbedarf werden beim Kauf oft unterschätzt.

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Filterbakterien

Nützliche Bakterien im Filter, die Ammoniak und Nitrit abbauen. Nitrosomonas wandelt Ammoniak zu Nitrit, Nitrobacter wandelt Nitrit zu Nitrat. Basis der biologischen Filterung.

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Filterung

Reinigung des Aquarienwassers. Mechanisch (Schmutzpartikel), biologisch (Bakterien bauen Schadstoffe ab), chemisch (Aktivkohle, Zeolith). Filtervolumen: mindestens 3-5% des Aquarienvolumens.

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Fischkrankheiten

Sammelbegriff für parasitäre, bakterielle und pilzbedingte Erkrankungen bei Aquarienfischen. Auffälligkeiten werden zuerst über Beobachtung, Wasserwerte und mögliche Stressauslöser eingeordnet.

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Fischschimmel (Saprolegnia)

Watteartig wirkender Pilzbelag, der häufig an bereits geschädigter Haut oder Flossen auftritt. Eine Ursachenprüfung und passende Wasserhygiene begleiten jede gezielte Behandlung.

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Flossenfäule

Sichtbarer Abbau oder Ausfransen von Flossen, das verschiedene Ursachen haben kann. Wasserqualität, Verletzungen und mögliche Infektionen sollten zeitnah eingeordnet werden.

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Froschbiss (Limnobium laevigatum)

Schwimmpflanze mit runden Blättern und langen Wurzeln. Sie mag ruhige Oberflächenzonen und sollte regelmäßig ausgelichtet werden, damit genügend Licht ins Aquarium gelangt.

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Funkensalmler (Hyphessobrycon amandae)

Sehr kleiner, friedlicher Schwarmfisch mit warmer orange-roter Färbung. Dichte Randbepflanzung, eine freie Mitte und eine Gruppe ab etwa zehn Tieren passen gut.

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G

Garnelen

Kleine Süßwasserkrebse, beliebt als Algenfresser und Resteverwerter. Arten: Amanogarnele (Algenfresser), Bienengarnele (Zucht), Fächergarnele (Filtrierer). Benötigen sauberes, sauerstoffreiches Wasser.

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Gefleckter Panzerwels (Corydoras paleatus)

Robuster, geselliger Bodenfisch für Gruppenhaltung. Feiner Sand schützt die Barteln und eine eher gemäßigte Temperatur passt zu seiner natürlichen Lebensweise.

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Gelber Labidochromis (Labidochromis caeruleus)

Leuchtend gelber Malawi-Buntbarsch mit Fels- und Höhlenbezug. Er benötigt hartes, alkalisches Wasser und ein langfristig geplantes Malawi-Konzept.

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Geweihschnecke (Clithon spp.)

Kleine Schnecke mit auffälligen Gehäusehörnern. Sie eignet sich für Nano-Aquarien, frisst Algenaufwuchs und vermehrt sich im Süßwasser nicht dauerhaft.

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GH (Gesamthärte)

Summe aller Calcium- und Magnesium-Ionen im Wasser. Gemessen in °dH. Weiches Wasser: 0-8°dH, mittel: 8-14°dH, hart: über 14°dH. Wichtig für Fische, Pflanzen und pH-Stabilität.

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Glaswels (Kryptopterus vitreolus)

Fast transparenter, zurückhaltender Gruppenfisch. Ein reifes Aquarium, ruhige Mitbewohner und eine Gruppe geben ihm Sicherheit.

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Glossostigma (Glossostigma elatinoides)

Kleinste Bodendecker-Pflanze aus Australien und Neuseeland. Bildet dichte, hellgrüne Teppiche im Vordergrund. Benötigt viel Licht (mind. 0,5 W/Liter) und CO₂-Düngung für optimales Wachstum. Sehr beliebt im Aquascaping. Schwierigkeitsgrad: mittel bis anspruchsvoll. Temperatur: 15–26 °C, pH 5,5–7,5.

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Glotzaugen (Exophthalmie)

Auffällig hervortretende Augen sind ein Symptom mit unterschiedlichen möglichen Ursachen. Wasserwerte und Begleiterscheinungen müssen geprüft werden, bevor gezielte Maßnahmen folgen.

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Glühlichtsalmler (Hemigrammus erythrozonus)

Friedlicher Schwarmfisch mit orange-rotem Längsstreifen. Eine Gruppe, freie Schwimmzone und ruhige, bepflanzte Ränder passen zu seinem Verhalten.

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Goldfisch (Carassius auratus)

Karpfenfisch mit hoher Endgröße und viel Stoffwechsel. Er braucht ein geräumiges Aquarium oder einen geeigneten Teich sowie kühleres, gut gefiltertes Wasser.

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Green Jade Garnele (Neocaridina davidi)

Grün gefärbte Neocaridina-Zuchtform. Ein stabiles Aquarium mit Aufwuchs, Mineralien und vielen strukturierten Flächen unterstützt die Haltung.

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Grüner Schwertträger (Xiphophorus hellerii)

Grüne Farbform des Schwertträgers. Als lebhafter, größer werdender Lebendgebärender benötigt er freie Schwimmstrecke und eine durchdachte Gruppenstruktur.

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Guppy (Poecilia reticulata)

Weltweit meistgehaltener Süßwasserfisch aus der Familie der Lebendgebärenden Zahnkarpfen. Männchen sind kleiner (2,5–3,5 cm) und farbenprächtig, Weibchen größer (4–6 cm) und unscheinbarer. Robust, anfängergeeignet, vermehren sich leicht. Benötigen mind. 60 Liter, pH 6,8–8,5, Temperatur 22–28 °C.

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H

Hardscape

Dekorationselemente im Aquascaping: Steine (z.B. Drachenstein, Seiryu), Wurzeln (Moorkien, Mangrove). Bildet das Grundgerüst der Aquarienlandschaft vor der Bepflanzung.

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Honig-Gurami (Trichogaster chuna)

Sanftmütiger Zwergurami aus Bangladesch und Nordostindien. Männchen im Prachtkleid goldorange mit tiefblauem Bauch. Labyrinthorgan ermöglicht Luftatmung. Schaumnest-Bauer, ideal für bepflanzte Gemeinschaftsbecken. Größe: 3–5 cm, Temperatur: 24–28 °C, pH 6,0–7,5. Mindestbecken: 60 Liter.

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Hornkraut (Ceratophyllum demersum)

Schnell wachsende, robuste Pflanze für Hintergrund oder freie Wasseroberfläche. Sie nimmt Nährstoffe direkt aus dem Wasser auf und braucht regelmäßigen Rückschnitt.

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Huminstoffe

Organische Verbindungen aus Laub, Wurzeln oder Erlenzapfen. Färben Wasser gelblich-braun, senken pH-Wert, wirken antibakteriell. Wichtig für Schwarzwasser-Biotope (z.B. Diskus, Salmler).

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Hydrocotyle tripartita

Kleeblättrige, kriechende Pflanze für Übergänge zwischen Bodengrund und Hardscape. Regelmäßiger Schnitt hält den Bestand lichtoffen und kompakt.

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Hygrophila polysperma

Schnell wachsende, unkomplizierte Stängelpflanze für Mittel- und Hintergrund. Rückschnitt und erneutes Einsetzen der Kopfstecklinge halten sie buschig.

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I

Ichthyophthiriose (Weißpünktchenkrankheit)

Häufige parasitäre Fischkrankheit mit weißen, grießkornartigen Punkten auf Haut und Flossen. Weil der Erreger Entwicklungsstadien im Aquarium durchläuft, braucht jede Behandlung eine klare Diagnose und einen vollständigen Ablauf.

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Iwagumi

Minimalistischer Aquascaping-Stil mit Fokus auf Steinen. Verwendet ungerade Anzahl Steine (meist 3, 5 oder 7), Bodendecker-Pflanzen. Japanischer Ursprung, betont Harmonie und Balance.

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J

Javafarn (Microsorum pteropus)

Klassische Aufsitzerpflanze aus Südostasien. Rhizom muss an Wurzelholz oder Steinen befestigt werden – niemals eingraben! Sehr schattenverträglich, kein CO₂ nötig, auch für Buntbarsch- und Goldfish-Becken geeignet. Wächst langsam (1–2 Blätter/Monat). Vermehrung über Rhizomteilung und adventive Jungpflanzen auf Blättern. Temperatur: 18–30 °C, pH 6,0–8,0.

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Javamoos (Taxiphyllum barbieri)

Vielseitiges Moos aus Südostasien. Wächst auf Wurzeln, Steinen und Rückwänden. Sehr beliebt bei Garnelen und Jungfischen als Versteck und Nahrungsquelle. Kein CO₂ nötig, sehr robust. Regelmäßiges Ausdünnen verhindert Fäulnis im Inneren. Temperatur: 18–28 °C.

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Julidochromis

Tanganjika-Felsenbuntbarsche, die eng an Höhlen und Felsreviere gebunden sind. Je nach Art unterscheiden sich Endgröße und Platzbedarf deutlich.

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K

Kaiserbuntbarsch (Aulonocara sp.)

Farbstarker Malawi-Buntbarsch für ein klar geplantes Sand-Fels-Aquarium. Haltung, Gruppenstruktur und Wasserwerte müssen zur jeweiligen Aulonocara-Linie passen.

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Kaisersalmler (Nematobrycon palmeri)

Ruhiger Schwarmfisch mit auffälliger dreizipfliger Schwanzflosse beim Männchen. Eine größere Gruppe und strukturierte, freie Schwimmräume zeigen sein Verhalten gut.

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Kakadu-Zwergbuntbarsch (Apistogramma cacatuoides)

Zwergbuntbarsch aus dem Amazonasbecken mit spektakulär verlängerter Rückenflosse (wie ein Kakadu-Kamm). Die anfängerfreundlichste Apistogramma-Art: toleriert bis 12 °dGH, pH 5,5–7,6, 23–28 °C. Höhlenbrüter mit faszinierender Brutpflege durch das Weibchen. Mindestbecken: 150 Liter (Pärchen).

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Kampffisch (Betta splendens)

Siamesischer Kampffisch, Labyrinthfisch aus Südostasien. Männchen sind extrem aggressiv untereinander und müssen einzeln gehalten werden. Bekannt für prächtige Flossen und Farben. Atmet über Labyrinth-Organ auch Luft. Mindestbecken: 54 Liter.

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Kardinalfisch (Tanichthys albonubes)

Kleiner Gruppenfisch für eher kühle Aquarien. Er ist eine interessante Wahl für Räume, in denen tropische Temperaturen nicht dauerhaft nötig sind.

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Keilfleckbärbling (Trigonostigma heteromorpha)

Friedlicher Gruppenfisch mit markantem dunklem Keil. Freie Schwimmzone, dichte Randbepflanzung und eine Gruppe ab etwa zehn Tieren passen gut.

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KH (Karbonathrärte)

Pufferkapazität des Wassers, stabilisiert pH-Wert. Gemessen in °dH. Ideal: 3-8°dH. Niedrige KH → pH-Wert instabil. Hohe KH → pH-Wert schwer zu senken. Wichtig für CO₂-Düngung.

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Kieselalgen

Braune, schmierige Beläge auf Scheiben und Pflanzen. Häufig in neuen Aquarien (Einlaufphase) oder bei Silikatüberschuss im Leitungswasser. Verschwinden meist nach 4-8 Wochen von selbst.

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Kirschbarbe (Puntius titteya)

Kleine, friedliche Barbe für bepflanzte Aquarien. Männchen zeigen in einer passenden Gruppe oft eine intensivere Rotfärbung.

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Kleiner Zwergkrebs (Cambarellus diminutus)

Sehr klein bleibender Zwergkrebs aus Nordamerika. Verstecke, Laub und Sichtbarrieren helfen, sein Revierverhalten im Aquarium zu berücksichtigen.

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Kongo-Wasserfarn (Bolbitis heudelotii)

Großer Aufsitzerfarn mit fein gefiederten Wedeln. Das Rhizom wird auf Wurzeln oder Steinen befestigt und nicht eingegraben.

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Kongosalmler (Phenacogrammus interruptus)

Großer, schimmender Schwarmfisch mit hoher Schwimmfreude. Er braucht eine großzügige Aquariumlänge und eine ausreichend große Gruppe.

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Körbchenmuschel (Corbicula spp.)

Süßwassermuschel, die Schwebstoffe aus dem Wasser filtert. Sie ist anspruchsvoller als Schnecken und benötigt ein gut eingefahrenes, ausreichend nährstoffreiches Aquarium.

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Krebse

Süßwasserkrebse unterscheiden sich stark in Endgröße, Revierverhalten und Haltungsanspruch. Vor der Auswahl müssen Art, Herkunft, möglicher Schutzstatus und die langfristige Aquariumplanung geprüft werden.

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L

Laich

Eier von Fischen, die je nach Art an Pflanzen, Steine, den Bodengrund oder in Höhlen abgelegt werden. Artkenntnis hilft, harmlose Eier von Problemen zu unterscheiden und eine passende Aufzucht zu planen.

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Leitwert

Elektrische Leitfähigkeit des Wassers, gemessen in µS/cm. Zeigt Gesamtmenge gelöster Salze an. Osmosewasser: 0-50 µS/cm, Leitungswasser: 300-800 µS/cm. Wichtig für Weichwasserfische.

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Limnophila sessiliflora

Feinblättrige, schnell wachsende Stängelpflanze für leichte Hintergrundgruppen. Sie ist für Einsteiger gut geeignet und lässt sich über Kopfstecklinge vermehren.

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Ludwigia (Heusenkraut)

Attraktive Stängelpflanze aus Nord- und Mittelamerika mit bicoloren Blättern (grüne Oberseite, rote Unterseite). Für intensive Rotfärbung sind viel Licht (mind. 0,5 W/l), Eisendüngung und idealerweise CO₂ nötig. Ohne ausreichend Licht bleibt sie grün. Vermehrung durch Stecklinge. Bevorzugt weiches bis mittelhärtes Wasser, pH 6,0–8,0.

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Luftpumpe

Technik zur Belüftung und Oberflächenbewegung. Sie kann den Gasaustausch unterstützen, ersetzt aber keine Ursacheanalyse bei auffälligem Fischverhalten.

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Lumen

Maßeinheit für Lichtstrom. Für Aquarien: 20-40 Lumen pro Liter für anspruchslose Pflanzen, 40-60 für anspruchsvolle. Wichtiger als Watt-Angabe bei LED-Beleuchtung.

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M

Black Molly (Poecilia sphenops)

Pechschwarze Zuchtform des Spitzmaulkärpflings. Lebendgebärend, salztolerant und hartwasserliebend (GH 10–25, pH 7,0–8,0). Algenfresser mit hohem Pflanzenanteil in der Ernährung. Haltung im Harem (1 Männchen, 3–5 Weibchen). Ideal für deutsches Leitungswasser.

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Malawi-Delfin (Cyrtocara moorii)

Großer, sozialer Malawi-Buntbarsch mit Sandzonen-Bezug. Seine Endgröße verlangt ein geräumiges Aquarium und eine langfristig passende Gruppenplanung.

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Marmorierter Beilbauchfisch (Carnegiella strigata)

Oberflächenorientierter Schwarmfisch mit beilförmiger Silhouette. Eine lückenlose Abdeckung und ruhige Schwimmpflanzenbereiche sind besonders wichtig.

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Metallpanzerwels (Corydoras aeneus)

Geselliger Panzerwels mit metallischem Schimmer. Wie andere Corydoras braucht er eine passende Gruppe, feinen Bodengrund und Sauerstoffzugang zur Oberfläche.

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Monte Carlo (Micranthemum tweediei)

Feinblättriger Bodendecker für Vordergrundteppiche. Gleichmäßiges Licht, Nährstoffversorgung und meist auch CO₂ unterstützen einen dichten Wuchs.

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Mooskugel (Aegagropila linnaei)

Kugelig wachsende Grünalge und keine klassische Aquarienpflanze. Sie bleibt bei kühleren Temperaturen und regelmäßiger, sanfter Pflege langfristig formstabil.

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Mosaikfadenfisch (Trichopodus leerii)

Großer Labyrinthfisch mit perlenartiger Zeichnung. Dichte Randbepflanzung, Schwimmpflanzen und ruhige Oberflächenzonen entsprechen seinem Verhalten.

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Mulm

Organische Ablagerungen im Bodengrund (Kot, Futterreste, abgestorbene Pflanzenteile). In Maßen nützlich (Nährstoffe für Pflanzen), zu viel führt zu Fäulnis und Nitratanstieg.

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Muschelblume (Pistia stratiotes)

Rosettenförmige Schwimmpflanze mit langen Wurzeln. Sie braucht viel Licht und eine sehr ruhige Wasseroberfläche.

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N

Neon-Salmler (Paracheirodon innesi)

Einer der bekanntesten Aquarienfische weltweit. Charakteristisch: irideszenter blauer Längsstreifen und leuchtend roter Bauch. Schwarmfisch (mind. 10 Tiere), bevorzugt weiches, leicht saures Wasser (GH 2–10, pH 6,0–6,8) und Temperaturen von 20–26 °C. Empfindlich gegenüber der unheilbaren Neon-Seuche.

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Neonregenbogenfisch (Melanotaenia praecox)

Kleiner, aktiver Regenbogenfisch für Gruppenhaltung. Trotz seiner Größe benötigt er freie Schwimmstrecke und ist kein Fisch für sehr kleine Aquarien.

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Nitrat (NO₃)

Endprodukt des Stickstoffkreislaufs, ungiftig in niedriger Konzentration. Ideal: unter 25 mg/l. Über 50 mg/l fördert Algenwachstum. Wird durch Wasserwechsel und Pflanzen reduziert.

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Nitrit (NO₂)

Hochgiftiges Zwischenprodukt im Stickstoffkreislauf. Blockiert Sauerstofftransport im Fischblut. Ideal: 0 mg/l. Über 0,2 mg/l gefährlich. Tritt in Einlaufphase (Nitrit-Peak) oder bei Filterstörung auf.

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Nitritpeak

Phase während der Einlaufzeit, in der Nitrit deutlich ansteigen kann, bevor genügend Filterbakterien vorhanden sind. Besatz und Fütterung werden erst bei stabilen, nicht nachweisbaren Nitritwerten aufgebaut.

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Nitrobacter

Bakteriengattung, die Nitrit (NO₂) zu Nitrat (NO₃) oxidiert. Zweite Stufe der Nitrifikation. Siedelt sich langsamer an als Nitrosomonas, daher Nitrit-Peak in Einlaufphase.

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Nitrosomonas

Bakteriengattung, die Ammoniak/Ammonium zu Nitrit oxidiert. Erste Stufe der Nitrifikation. Siedelt sich schneller an als Nitrobacter. Wichtigster Bestandteil der biologischen Filterung.

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O

Oberflächenbewegung

Bewegung an der Wasseroberfläche, die den Gasaustausch unterstützt. Sie sollte Sauerstoffeintrag ermöglichen, ohne ruhige Arten oder Schwimmpflanzen dauerhaft stark zu belasten.

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Odessabarbe (Pethia padamya)

Aktiver Gruppenfisch mit rubinroten Männchen. Freie Schwimmstrecke und strukturierte Randbereiche helfen, seine lebhafte Art sinnvoll unterzubringen.

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Oodinium (Samtkrankheit)

Parasitär bedingte Erkrankung mit sehr feinen gelblich-goldenen Pünktchen. Sie kann leicht mit anderen Hautproblemen verwechselt werden; eine genaue Einordnung ist wichtig.

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Osmoseanlage

Wasseraufbereitungsgerät, das durch Umkehrosmose nahezu alle gelösten Stoffe aus Leitungswasser entfernt. Erzeugt sehr weiches, reines Wasser (0-50 µS/cm). Ideal für Weichwasserfische und Garnelenzucht.

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Otocinclus (Ohrgitter-Harnischwels)

Kleiner Saugwels (3–5 cm) aus Südamerika, auch Ohrgitterwels oder 'Oto' genannt. Hervorragender Algenfresser für Grün- und Kieselalgen auf Scheiben und Pflanzenblättern. Schwarmfisch (mind. 6 Tiere), absolut friedlich und garnelensicher. Benötigt eingefahrenes Aquarium mit natürlichem Algenwuchs. Darmatmer wie Panzerwelse. Temperatur: 20–26 °C, pH 6,0–7,5. Mindestbecken: 80 cm Kantenlänge.

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Oxidator

Gerät zur Sauerstoffanreicherung durch Wasserstoffperoxid-Zersetzung. Gibt über Wochen kontinuierlich Sauerstoff ab. Alternative zu Luftpumpe, besonders bei Stromausfall oder Transport.

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P

Panda-Panzerwels (Corydoras panda)

Kleiner Panzerwels mit dunkler Augenmaske. Er wird in einer Gruppe auf feinem Sand gepflegt und bevorzugt eher gemäßigte Temperaturen.

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Panzerwels (Corydoras)

Bodenbewohnende Welse mit charakteristischer Knochenpanzerung. Über 160 Arten, 2–10 cm groß. Benötigen zwingend feinen Sand als Bodengrund (Barteln verletzungsgefährdet). Schwarmfische: mind. 6 Tiere. Darmatmer, sehr langlebig (8–15 Jahre).

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Papageienbuntbarsch

Handelsbezeichnung für eine kommerzielle Buntbarsch-Hybridform. Bei der Haltung stehen natürliche Futteraufnahme, maßvolle Zuchtformen und eine langfristige Aquariumplanung im Vordergrund.

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Parasiten

Organismen, die auf oder in Fischen leben und Beschwerden verursachen können. Die sichtbaren Symptome reichen von Scheuern bis zu Punkten oder Belägen; eine genaue Bestimmung ist vor einer Behandlung wichtig.

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Perlhuhnbärbling (Danio margaritatus)

Kleiner, zunächst zurückhaltender Gruppenfisch mit perlartiger Punktzeichnung. Dichte Bepflanzung und eine größere Gruppe fördern sicheres Verhalten.

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pH-Wert

Maß für Säure/Base-Gehalt des Wassers. Skala 0-14, neutral bei 7. Süßwasser-Aquarien: meist 6,5-7,5. Wird von KH, CO₂ und Huminstoffen beeinflusst. Wichtig: Stabilität wichtiger als exakter Wert.

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Phosphat (PO₄)

Nährstoff für Pflanzen und Algen. Ideal: 0,1-1 mg/l. Über 2 mg/l fördert Algenwachstum (besonders Fadenalgen). Quellen: Futter, Leitungswasser, absterbende Pflanzen.

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Pinselalgen

Dunkelgrüne bis schwarze Büschelalgen, sitzen fest auf Pflanzen und Deko. Sehr hartnäckig. Ursachen: CO₂-Mangel, Strömungsmangel, organische Belastung. Bekämpfung: Easy Carbo, Siamesische Rüsselbarbe.

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Planarien

Plattwürmer, die in Aquarien vor allem bei viel Futter und organischer Belastung sichtbar werden können. Ihre Einordnung und die Ursachenanalyse stehen vor jeder Maßnahme.

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Platy (Xiphophorus maculatus)

Lebendgebärender Zahnkarpfen aus Mexiko und Guatemala. Über 100 Farbvarianten durch intensive Zucht. Bevorzugt hartes, leicht alkalisches Wasser (pH 7,0–8,5, GH 10–25 °dGH). Wichtig: Niemals mit Schwertträgern vergesellschaften (Kreuzungsrisiko, Melanome). Ideal für Einsteiger.

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Posthornschnecke (Planorbarius corneus)

Robuste Aquarienschnecke mit flachem, spiralförmigem Gehäuse. Ihre Anzahl spiegelt häufig das verfügbare Futterangebot wider; sie ist kein Grund für pauschale Bekämpfungsmaßnahmen.

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Prachtbarbe (Pethia conchonius)

Aktiver Gruppenfisch, der kühlere Temperaturen gut verträgt. Wegen möglichem Flossenzupfen gehören langflossige Mitbewohner nicht zu jeder passenden Vergesellschaftung.

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Prachtschmerle (Chromobotia macracanthus)

Sehr groß werdende, soziale Schmerle mit hohem Platzbedarf. Sie ist kein Dauerbesatz für kleine Aquarien und braucht eine langfristige Gruppenplanung.

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Prinzessin von Burundi (Neolamprologus brichardi)

Tanganjika-Höhlenbrüter mit ausgeprägtem Familien- und Revierverhalten. Felsaufbauten, Rückzugswege und eine vorausschauende Nachwuchsplanung sind wichtig.

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Purpurprachtbarsch (Pelvicachromis pulcher)

Westafrikanischer Höhlenbrüter mit auffälliger Brutpflege. Ein harmonierendes Paar, Höhlen und klar abgegrenzte Bodenbereiche helfen bei der Haltung.

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Q

Quarantäne-Aquarium

Separates Aquarium zur Beobachtung neuer oder auffälliger Fische. Es reduziert das Risiko, Probleme direkt in den bestehenden Bestand einzubringen, und erleichtert eine gezielte Betreuung.

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R

Red Fancy Tiger (Caridina)

Caridina-Zuchtform mit roter Tigerzeichnung. Sauberes, stabiles Wasser und eine behutsame Eingewöhnung sind für diese Garnelen besonders wichtig.

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Red Fire Garnele (Neocaridina davidi)

Beliebte rote Neocaridina-Zuchtform für bepflanzte Aquarien. Aufwuchs, Laub und stabile Wasserwerte unterstützen Wohlbefinden und Nachwuchs.

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Red Onyx Garnele (Neocaridina davidi)

Dunkelrot gefärbte Neocaridina-Zuchtform. Eine abwechslungsreich strukturierte Einrichtung mit Aufwuchsflächen passt gut zu ihrer Haltung.

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Red Rili Garnele (Neocaridina davidi)

Neocaridina-Zuchtform mit transparenten und roten Körperbereichen. Stabile Wasserwerte und viele Weideflächen sind wichtiger als eine schnelle Vermehrung.

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Redoxpotential

Maß für Oxidations-/Reduktionsfähigkeit des Wassers. Gemessen in mV. Ideal: 250-350 mV. Niedriges Redox → organische Belastung, Sauerstoffmangel. Hohes Redox → sauberes, sauerstoffreiches Wasser.

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Regenbogenfisch (Melanotaenia boesemani)

Aktiver, größer werdender Schwarmfisch mit zweigeteilter Färbung. Er braucht eine lange freie Schwimmzone und eine ausreichend große Gruppe.

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Rennschnecke (Neritina spp.)

Algen fressende Schnecke mit farbig gemustertem Gehäuse. Sie legt zwar Eier ab, kann sich im normalen Süßwasser aber nicht dauerhaft vermehren.

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Rotala (Quirl-Tausendblatt)

Beliebte Aquascape-Stängelpflanze aus Südostasien mit zarten, runden Blättern in Rosa bis Tiefrot. Für intensive Farben sind viel Licht, Eisendüngung und CO₂ wichtig. Ohne ausreichend Licht bleibt sie grün. Bevorzugt weiches bis mittelhärtes Wasser (GH 2–12 °dGH, pH 6,0–7,5). Vermehrung durch Stecklinge. Ideal für Pflanzenwände im Hintergrund.

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Rote Nashorngarnele (Caridina gracilirostris)

Schlanke Garnele mit auffällig langem Rostrum. Sie profitiert von sauberem, sauerstoffreichem Wasser und vielen feinen Aufwuchsflächen.

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Rote Tigergarnele Orange Eye (Caridina mariae)

Tigergarnele mit orangefarbenen Augen und roter Zeichnung. Sie benötigt stabile Wasserwerte und eine sorgfältige Auswahl der Mitbewohner.

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Roter Neon (Paracheirodon axelrodi)

Schwarmfisch mit durchgehender roter und blauer Längszeichnung. Weiches, warmes Wasser und eine größere Gruppe passen besser als eine Haltung in wechselhaften Verhältnissen.

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Roter Phantomsalmler (Hyphessobrycon sweglesi)

Friedlicher Schwarmfisch mit warmer Rotfärbung und dunklem Schulterfleck. Dichte Randbepflanzung und eine freie Mitte unterstreichen sein natürliches Verhalten.

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Rotkopfsalmler (Petitella georgiae)

Schwarmfisch mit roter Kopfzeichnung und schwarz-weißer Schwanzflosse. Stabile Wasserwerte und eine ausreichend große Gruppe fördern sein enges Schwarmverhalten.

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S

Sakura Garnele (Neocaridina davidi)

Intensiv rote Neocaridina-Zuchtform. Pflanzen, Moose und Laub schaffen Weideflächen sowie Verstecke für Junggarnelen.

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Salvinia

Schwimmender Wasserfarn mit wasserabweisenden Blättern. Eine ruhige Oberfläche und regelmäßiges Ausdünnen verhindern, dass er zu viel Licht nimmt.

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Samtkrankheit

Siehe Oodinium: Eine parasitäre Erkrankung mit fein wirkendem goldgelbem Belag. Sie muss von ähnlichen Haut- und Kiemenproblemen unterschieden werden.

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Schaumnest

Blasennest, das männliche Labyrinthfische wie Kampffische an der Wasseroberfläche bauen. Ruhige Oberflächenbereiche und passende Wasserwerte unterstützen dieses Fortpflanzungsverhalten.

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Schmetterlingsbuntbarsch (Mikrogeophagus ramirezi)

Einer der farbenprächtigsten Süßwasserfische – irisierendes Blau, Gelb und Schwarz. Zwergbuntbarsch aus dem Orinoco-Becken (Venezuela, Kolumbien). Benötigt weiches, warmes Wasser (27–29 °C, pH 6,0–6,5, GH 3–8 °dGH) und niedrige Nitratwerte. Offenbrüter mit intensiver Brutpflege. Größe: 5–7 cm. Mindestbecken: 80 Liter.

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Schneckenbuntbarsch (Neolamprologus multifasciatus)

Kleiner Tanganjika-Buntbarsch, der Schneckenhäuser als Revier und Brutplatz nutzt. Viele Häuser und eine offene Sandfläche bilden die Grundlage seines Verhaltens.

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Schneckenplage

Starke Vermehrung von Schnecken, die häufig mit einem großen Futterangebot und organischen Resten zusammenhängt. Futtermenge und Pflegeursachen stehen vor einer reinen Symptombekämpfung.

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Schwarze Zebra Pinto (Caridina sp.)

Kontrastreich gemusterte Caridina-Zuchtform. Sie wird unter sehr stabilen, meist weichen Wasserbedingungen und mit sorgfältiger Eingewöhnung gepflegt.

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Schwarzer Neon (Hyphessobrycon herbertaxelrodi)

Friedlicher Schwarmfisch mit hellem Längsstreifen über einem dunklen Band. Eine Gruppe, freie Schwimmstrecke und bepflanzte Ränder passen zu ihm.

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Schwebealgen

Mikroskopisch kleine Algen, die das Wasser grün färben. Ursachen: zu viel Licht (Sonneneinstrahlung), Nährstoffüberschuss. Bekämpfung: UV-Klärer, Verdunkelung, Wasserwechsel.

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Schwertträger (Xiphophorus hellerii)

Lebendgebärender Zahnkarpfen aus Mexiko und Mittelamerika. Unverwechselbares Merkmal: das verlängerte untere Schwanzflossen-Schwert der Männchen. Über 10 Farbvarianten, darunter der beliebte Wiener Schwertträger. Toleriert Temperaturen von 18–28 °C. Achtung: Kreuzung mit Platys möglich.

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Schwimmpflanzen

Pflanzen, die frei an oder knapp unter der Wasseroberfläche wachsen. Sie schaffen Schatten und Aufwuchs, müssen aber regelmäßig ausgelichtet werden, damit Licht und Gasaustausch erhalten bleiben.

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Segelflossen-Harnischwels (Pterygoplichthys gibbiceps)

Sehr groß werdender Harnischwels, oft als Pleco angeboten. Seine spätere Größe und der hohe Platzbedarf müssen vor dem Kauf realistisch eingeplant werden.

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Segelkärpfling (Poecilia latipinna)

Lebendgebärender Zahnkarpfen mit großer Rückenflosse beim Männchen. Mineralreiches Wasser, freie Schwimmbahnen und eine passende Gruppenstruktur sind wichtig.

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Siamesische Saugschmerle (Crossocheilus oblongus)

Aktiver, sozialer Fisch, der Aufwuchs und Algen nutzt, aber kein Ersatz für die Ursachenanalyse bei Algenproblemen ist. Genügend Schwimmraum und eine Gruppe sind wichtig.

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Skalar (Pterophyllum scalare)

Majestätischer Süßwasserfisch aus dem Amazonasbecken mit auffälligen Segelflossen und Streifenmuster. Wird bis 15 cm lang und 25 cm hoch. Benötigt hohe Aquarien (mind. 50 cm), warmes Wasser (26–30 °C) und weiche, leicht saure Wasserwerte. Intensives Brutpflegeverhalten.

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Snowstorm Zwerggarnele (Neocaridina palmata)

Helle Neocaridina-nahe Zwerggarnele mit schneeweißer Zeichnung. Aufwuchs, eine eingefahrene Einrichtung und stabile Wasserwerte sind die Basis der Pflege.

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Soil

Nährstoffreicher Bodengrund aus gebrannter Erde. Senkt pH-Wert und Härte, gibt Nährstoffe an Wurzeln ab. Ideal für anspruchsvolle Pflanzen und Garnelen. Haltbarkeit: 1-3 Jahre.

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Staurogyne repens

Kompakte Stängelpflanze für Vorder- und Mittelgrund. Sie bildet mit regelmäßigem Rückschnitt niedrige, buschige Gruppen an Hardscape-Kanten.

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Sterbai-Panzerwels (Corydoras sterbai)

Panzerwels mit heller Punktzeichnung und etwas höherem Temperaturanspruch. Eine Gruppe, feiner Sand und freie Bodenflächen sind zentral.

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Stickstoffkreislauf

Biologischer Prozess im Aquarium: Ammoniak → Nitrit → Nitrat. Basis der Wasserqualität. Nitrosomonas und Nitrobacter bauen Schadstoffe ab. Pflanzen nehmen Nitrat auf. Wasserwechsel entfernt überschüssiges Nitrat.

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Stromkosten (Aquarium)

Die laufenden Betriebskosten eines Aquariums setzen sich hauptsächlich aus Heizung, Beleuchtung und Filter zusammen. Ein 60-Liter-Becken kostet ca. 8–12 €/Monat, ein 200-Liter-Becken ca. 25–40 €/Monat an Strom. Die Heizung ist meist der größte Verbraucher (besonders im Winter), gefolgt von der Beleuchtung. LED-Leuchten sparen gegenüber T5 bis zu 70 % Strom.

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Strömung

Wasserbewegung im Aquarium, erzeugt durch Filter oder Strömungspumpe. Wichtig für: Sauerstoffverteilung, CO₂-Verteilung, Vermeidung von Totzonen (Blaualgen). Ideal: 5-10x Beckenvolumen pro Stunde.

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Sumatrabarbe (Puntigrus tetrazona)

Lebhafter Schwarmfisch aus Sumatra und Borneo mit markanten orange-schwarzen Streifen. Bekannt für Flossenknabbern – daher nur mit robusten, schnellen Fischen ohne lange Flossen vergesellschaften. Mindestgruppe: 10–12 Tiere. Größe: 5–7 cm, Temperatur: 22–26 °C, pH 6,0–7,5. Mindestbecken: 120 Liter.

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Sumatrafarn (Ceratopteris thalictroides)

Schnell wachsender Wasserfarn für Hintergrund oder Oberfläche. Er bringt leichte Struktur, nimmt Nährstoffe auf und lässt sich bei zu dichtem Wuchs behutsam auslichten.

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T

Teichmuschel (Anodonta spp.)

Große heimische Süßwassermuschel, die eher für geeignete Teichbedingungen als für kleine, warme Aquarien gedacht ist. Ihre langfristige Haltung verlangt eine sehr sorgfältige Prüfung.

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Teilwasserwechsel

Regelmäßiger Austausch eines Teils des Aquarienwassers. Er reduziert gelöste Stoffe und wird an Besatz, Fütterung, Wasserwerte und die tatsächliche Pflegeaufgabe angepasst.

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Texas-Zwergkrebs (Cambarellus texanus)

Kleiner nordamerikanischer Zwergkrebs mit eigenem Revieranspruch. Mehrere Verstecke, Laub und Sichtbarrieren helfen, Stress im Aquarium zu reduzieren.

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Tigergarnele (Caridina mariae)

Garnelenart mit typischer Tigerzeichnung. Sie profitiert von sauberem, sauerstoffreichem Wasser und stabilen Bedingungen.

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Tigerkrebs (Cherax peknyi)

Großer australischer Flusskrebs mit kräftigem Körperbau. Eine artgerechte Haltung verlangt viel Platz, Rückzugsorte und eine sorgfältige Auswahl der Mitbewohner.

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Tigerlotus (Nymphaea lotus)

Knollenpflanze mit breiten, dekorativen Blättern. Als Solitär im Mittelgrund kann sie durch gezielten Schnitt in ihrer Form gesteuert werden.

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Tröpfchentest

Präzise Methode zur Wasserwertmessung. Reagenzien werden tropfenweise zugegeben, Farbumschlag zeigt Wert an. Genauer als Teststreifen. Wichtig für: pH, KH, GH, Nitrit, Nitrat, Phosphat.

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Turmdeckelschnecke (Melanoides tuberculata)

Nachtaktive Schnecke, die den Bodengrund durchwandert. Sie kann bei einem hohen Futterangebot zahlreich werden; Futtermanagement ist daher wichtiger als eine reine Entfernung.

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U

UV-Klärer

Gerät mit UV-C-Lampe, tötet Schwebealgen, Bakterien und Parasiten im Durchfluss ab. Klärt grünes Wasser innerhalb von 3-7 Tagen. Wichtig: Nach Filter installieren, regelmäßig Lampe wechseln (6-12 Monate).

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V

Vallisneria (Wasserschraube)

Robuste Hintergrundpflanze mit langen, bandförmigen Blättern. Besonderheit: hartwasserliebend und kann Bikarbonat als CO₂-Quelle nutzen – ideal für hartes Leitungswasser ohne Wasseraufbereitung. Sehr schnellwüchsig, vermehrt sich über Ausläufer. Niemals Blattspitzen kürzen – immer ganze Blätter an der Basis abschneiden. Temperatur: 15–30 °C, pH 6,5–9,0.

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W

Wasseraufbereiter

Mittel zur Vorbereitung von Leitungswasser für den Wasserwechsel. Es wird passend zur Ausgangswasserqualität eingesetzt und ersetzt keine Kontrolle der Wasserwerte.

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Wasserlinse (Lemna minor)

Kleine Schwimmpflanze, die Nährstoffe direkt aus dem Wasser aufnimmt. Sie breitet sich rasch aus und wird regelmäßig ausgelichtet, damit die Oberfläche nicht vollständig geschlossen wird.

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Wasserpest (Egeria densa)

Klassische Anfängerpflanze, extrem robust und schnellwüchsig. Wächst ohne CO₂-Anlage, entzieht dem Wasser effizient Nitrat und Phosphat und hemmt so das Algenwachstum. Platzierung im Hintergrund, regelmäßiger Rückschnitt nötig. Temperatur: 10–26 °C, pH 6,5–8,0.

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Wassertemperatur

Zentraler Haltungswert für Fische, Pflanzen und Filterbiologie. Sie wird artbezogen stabil gehalten und bei Hitze- oder Kältephasen besonders aufmerksam kontrolliert.

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Wasserwechsel

Regelmäßiger Austausch von 20-30% des Aquarienwassers. Entfernt Nitrat, Phosphat und andere Schadstoffe. Frequenz: wöchentlich oder alle 2 Wochen. Neues Wasser temperieren und aufbereiten.

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Wundinfektion

Entzündung an einer verletzten Hautstelle, die nach Transport, Rangkonflikten oder scharfer Dekoration auftreten kann. Ursachen, Wasserqualität und mögliche Begleitinfektionen sollten geprüft werden.

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X

Y

Yellow Fire Garnele (Neocaridina davidi)

Gelbe Neocaridina-Zuchtform. Wie andere Neocaridina braucht sie ein stabiles Aquarium mit Aufwuchs, Mineralien und vielen strukturierten Flächen.

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Z

Zebra-Harnischwels L46 (Hypancistrus zebra)

Kontrastreich gezeichneter Xingu-Harnischwels. Er benötigt hohe Sauerstoffversorgung, Strömung, Höhlen und nachvollziehbare Nachzuchtherkunft.

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Zebrabärbling (Danio rerio)

Robuster Schwarmfisch aus Indien und Bangladesch. Einer der beliebtesten Einstiegsfische: toleriert Temperaturen von 18–25 °C, pH 6,5–7,5, sehr anpassungsfähig. Schwarmfisch (mind. 8 Tiere). Bekannte Zuchtformen: GloFish (fluoreszierend), Langflossen-Variante. Größe: 4–5 cm. Mindestbecken: 80 cm Kantenlänge.

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Zeolith

Mineralisches Filtermaterial, bindet Ammonium aus dem Wasser. Notfallmaßnahme bei Ammoniak-/Nitritproblemen. Nachteil: Hemmt Aufbau der Filterbiologie. Nach Einsatz regenerieren oder entsorgen.

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Zitronensalmler (Hyphessobrycon pulchripinnis)

Friedlicher, lebhafter Schwarmfisch mit gelblicher Wirkung. Eine Gruppe, freie Schwimmzone und dichte Randbepflanzung passen gut zu ihm.

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Zwergblauauge (Pseudomugil luminatus)

Kleiner Gruppenfisch mit rot-orangen Männchen und blauem Rückenstreifen. Ruhige Mitbewohner, dichte Struktur und ein Aquarium ab 60 cm bieten gute Voraussetzungen.

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Zwergfadenfisch (Trichogaster lalius)

Kleiner Labyrinthfisch für dicht bepflanzte Aquarien mit ruhigen Oberflächenbereichen. Bei der Auswahl sind Herkunft und der individuelle Gesundheitszustand wichtig.

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Zwergkugelfisch (Carinotetraodon travancoricus)

Kleiner, neugieriger Kugelfisch mit territorialem Verhalten. Er wird artbezogen geplant und benötigt eine abwechslungsreiche, schneckenhaltige Ernährung.

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Zwergpanzerwels (Corydoras pygmaeus)

Sehr kleiner Panzerwels, der nicht nur am Boden lebt, sondern auch die mittlere Wasserzone nutzt. Eine größere Gruppe, Sand und ruhige Mitbewohner sind wichtig.

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Dieses Glossar wird kontinuierlich erweitert. Wenn du einen wichtigen Begriff vermisst, schau in unseren ausführlichen Ratgeber-Artikeln nach – dort findest du detaillierte Erklärungen zu allen Themen der Aquaristik.